Kultur und Kulturerbe
Eine tief in der Vergangenheit verwurzelte Stadt mit festem Blick in die Zukunft!
Entdecken Sie ein jahrhundertealtes Kulturerbe
AMIENS ARCHITEKTONISCHES KULTURERBE IST ERSTAUNLICH VIELFÄLTIG! AN ERSTER STELLE STEHT DIE IMPOSANTE KATHEDRALE. DIE SEIT DEM 19. JAHRHUNDERT VORWÄRTSGEWANDTE STADT WURDE VON JULES VERNE ALS „IDEALE STADT“ BEZEICHNET UND LOCKT MIT EINEM LEBENDIGEN KULTURPROGRAMM.
Die Kathedrale Notre-Dame d’Amiens
Der Glockenturm der Stadt symbolisiert die Befreiung von der Feudalherrschaft. Das erste Rathaus ist von den Bewohnern lange allem als Gefängnis bekannt.
2020 wurde der 800. Jahrestag der Grundsteinlegung der Kathedrale Notre Dame d’Amiens gefeiert.
UNESCO-Weltkulturerbe
AMIENS IST BEREITS DREI MAL IM UNESCO-WELTKULTURERBE VERMERKT, DAVON ZWEI MAL MIT DER KATHEDRALE: 1981 AUFGRUND DER QUALITÄT DER ARCHITEKTUR UND DES MOBILIARS SOWIE 1998 ALS BAUDENKMAL EINER ETAPPE DES JAKOBSWEGS IN FRANKREICH. DER DRITTE EINTRAG GILT DEM GLOCKENTURM.
2021 FEIERTE AMIENS DEN 40. JAHRESTAG SEINES ERSTEN EINTRAGS INS WELTKULTURERBE.
Anziehend!
Die Zitadelle,
Bastion der Armee und des Wissens!
Die Zitadelle von Amiens entstand auf einer alten Römerstraße, der Via Agrippa. Sie wurde 1597 auf Befehl von König Heinrich IV. errichtet, der die Nordgrenze des Königreichs nach der Einnahme der Stadt durch die Spanier im Jahr 1597 schützen wollte. Amiens befand sich damals an der Grenze zum spanischen Flandern. Sie wurde von Jean Errard de Bar le Duc, dem Vorgänger Vaubans, errichtet. Während des Krieges von 1870 war sie ein Widerstandsnest unter Kommandant Vogel und während des Zweiten Weltkriegs Haft- und Hinrichtungsstätte.
1999 kaufte die Stadt der Armee das Gebäude ab. Unter der Leitung des renommierten italienischen Architekten Renzo Piano wurde die Zitadelle auf bewundernswerte Art und Weise zu einem 30.000 m² großen Hochschulzentrum umgebaut. Das Gelände ist offen für Besucher! Von den Bastionen aus haben Sie einen großartigen Blick auf das Stadtzentrum!
Beispielhaft!
Der Perret-Turm
ist von weitem zu sehen!
Er ist 110 Meter hoch, zählt 30 Stockwerke und kann sich somit mit seinen 112,70 Metern mit dem höchsten Punkt der Kathedrale messen.
Er wurde im Rahmen des Wiederaufbaus des Alphonse-Fiquet-Platzes und des Bahnhofs von Amiens nach den Zerstörungen durch den Zweiten Weltkrieg entworfen. Der 1952 von Auguste Perret vollständig aus Stahlbeton gebaute Turm war für einige Zeit der höchste Wolkenkratzer Europas. Auf der Spitze befindet sich eine gläserne Sanduhr, die den Einwohnern von Amiens die Uhrzeit anzeigt. Abends erstrahlt der Turm in Orange und Violett und erinnert so an ein Gebäude in New York!
Citadelle d'Amiens
Entstanden auf Wunsch von Heinrich IV., der die Nordgrenze des Königreichs schützen wollte, nachdem die Stadt 1597 von...